
Im Jahr 2014 recherchierte ich zum Thema Nanopartikel aus persönlichem Interesse - ein zu dieser Zeit immer hipper werdender Begriff der neueren Wissenschaften - die Anwendungsideen sprossen aus dem Boden, genauso wie neue Produktionsstätten im großstädtischen Ballungsgebiet zu allen Arten von Technologien basierend auf der mikroskopischen Welt der Nanoteilchen. Doch wo auch immer Produktionsstätten sind, passieren dann und wann mal mehr oder weniger dramatische Arbeitsunfälle. Die in Dresden ansässige Firma DermaPurge GmbH hat beispielsweise für genau solche Arbeitsunfälle bereits eine erste Heilsalbe auf den Markt gebracht, welche die Haut laut eigenen Angaben des Herstellers bei Kontakt mit Nanopartikeln von 99 % dieser Nanopartikel befreit.
Auf Wikipedia las ich im deutschsprachigen Artikel über "Nanopartikel" mit Querverweis auf einen am 21.11.2013 im Deutschlandfunk veröffentlichten Artikel von Volker Mrasek als Quellenangabe folgendes: "In einer Studie wurde festgestellt, dass in die Blutbahn gelangte Nanopartikel dort aufgrund ihrer molekularen Anziehungskraft innerhalb von Sekunden von einer Eiweiß-Korona, einem Kranz aus bis zu 300 körpereigenen Proteinen, umhüllt wurden; diese Korona veränderte sich nach ihrer Entstehung praktisch nicht mehr. Die Wirkung im Körper blieb unklar." (Zitat Ende) Je nachdem ein Effekt, den man eben auch nutzen kann.
Ausgehend davon kam mir bereits 2014 der erstmal naheliegende Gedanke und letztendlich die Entwicklungsidee für ein extrakorporales Blutreinigungsverfahren im Falle von Kontamination des Blutes mit Nanopartikeln (bei beispielsweise einem Arbeitsunfall oder ähnlichen unbeabsichtigten oder behandlungsbedürftigen Umständen). Mein Arbeitstitel dessen war die "Nanodialyse" und die unausgearbeitete, erste Idee zu dieser biomedizinischen Technik - welche bis dato noch nicht entwickelt wurde - war, mittels extrakorporaler chemischer oder auch mechanischer Bindung in einem speziellen Dialysegerät, die bei Kontamination entstandenen Eiweiß-Koronen mitsamt der darin enthaltenen Nanopartikel aus dem Blut des von der Kontamination betroffenen Menschen zu entfernen / filtern.
Jetzt ist die Entwicklung eines solchen medizintechnischen Verfahrens allerdings sehr kostspielig und die Entwicklung vielleicht nicht so notwendig, wie es zunächst plakativ für jemanden erscheinen mag, da es sich bei der Kontamination des Blutes mit Nanopartikeln um ein meiner eigenen ersten Schätzung nach eher "exotisches" medizinisches Problem handelt, das wahrscheinlich nicht tagtäglich in den Rettungsstellen dieser Welt mit dem Durchgangsarzt besprochen wird. Ich habe die Entwicklungsidee daher erstmal mit einem alternativen Behandlungsvorschlag verworfen, nachdem ich mich zehn Jahre später in 2024 nochmals mit dieser Idee befasst hatte und erstmals an die nephrologische Forschungskompetenz der Charité wandte - und mich stattdessen auf eine bereits existierende Behandlungsform berufen, die wahrscheinlich einfacher anzuwenden ist, da es die Infrastruktur in den Krankenhäusern dieser Welt schon gibt und man dabei eben auch nicht auf teures und schweres Gerät angewiesen ist, welches erstmal entwickelt und geprüft werden müsste und dann auf die Gefahr hin, dass es die meiste Zeit über nur unbenutzt in den Behandlungsräumen der Fachkliniken verstaubt, angeschafft werden müsste. Mal abgesehen von den kostspieligen Studienphasen, die diese biomedizinische Technik durchlaufen müsste.
Zudem ist das Problem mit meiner ersten Entwicklungsidee ja auch, dass es sich bei den entstehenden Eiweiß-Koronen im Blutkreislauf um körpereigene Eiweiße handelt - ein Blutreinigungsverfahren, welches darauf basiert diese Eiweiße zu binden, wäre wahrscheinlich auch viel zu kompliziert zu entwickeln und ist insofern mit einem medizinischen Nachteil für den Betroffenen verbunden, als dass man Gefahr läuft, dass einfach generell alle Eiweiße des Blutes gebunden werden - mit allen mehr oder weniger schwerwiegenden Folgen, die das für den Patienten haben kann - das kann man sich an dieser Stelle selbst ausmalen.
Mein alternativer Behandlungsvorschlag und Therapieansatz für die beschriebene unbeabsichtigte Kontamination des Blutes mit Nanopartikeln, ist daher die sogenannte Blutaustauschtransfusion mit Spenderblut, bei welcher einmal das komplette im Körper befindliche Blut mit frischem Spenderblut ausgetauscht wird. Der Therapieerfolg richtet sich hierbei sehr wahrscheinlich nach der speziellen Oberflächenbeschaffenheit der Nanopartikel, die der Kontamination zugrunde liegen sowie der Dauer, die zwischen Kontamination und der Behandlung liegt - je länger die Dauer desto wahrscheinlicher ist, dass sich die Nanopartikel bereits in den körpereigenen Zellen und Organen ablagern und nicht mehr über den Blutkreislauf durch eine Blutaustauschtransfusion herausgespült werden können.
Medizinischer Disclaimer und wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite und speziell in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert, können jedoch in medizinischer Hinsicht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit erheben. Insbesondere sind sie in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Diagnosen, Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte / Ärztinnen. Genauso wenig dürfen die hier angebotenen Informationen als Grundlage für eigenständige Diagnosen sowie Behandlungen oder Änderungen an einer bereits empfohlenen Behandlung dienen. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt / Ihre behandelnde Ärztin. Der Betreiber dieser Webseite übernimmt keine Haftung - weder direkt noch indirekt - für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die sich aus der Nichtbeachtung dieser Hinweise ergeben.
Empfehlung weiterführender Lektüre des DECHEMA e.V. zu diesem Thema:
Artikel zur körpereigenen Entfernung von Nanopartikeln aus dem Blutkreislauf - vor allem bei beabsichtigter und medizinischer Zuführung dieser: hier klicken
Auf Wikipedia las ich im deutschsprachigen Artikel über "Nanopartikel" mit Querverweis auf einen am 21.11.2013 im Deutschlandfunk veröffentlichten Artikel von Volker Mrasek als Quellenangabe folgendes: "In einer Studie wurde festgestellt, dass in die Blutbahn gelangte Nanopartikel dort aufgrund ihrer molekularen Anziehungskraft innerhalb von Sekunden von einer Eiweiß-Korona, einem Kranz aus bis zu 300 körpereigenen Proteinen, umhüllt wurden; diese Korona veränderte sich nach ihrer Entstehung praktisch nicht mehr. Die Wirkung im Körper blieb unklar." (Zitat Ende) Je nachdem ein Effekt, den man eben auch nutzen kann.
Ausgehend davon kam mir bereits 2014 der erstmal naheliegende Gedanke und letztendlich die Entwicklungsidee für ein extrakorporales Blutreinigungsverfahren im Falle von Kontamination des Blutes mit Nanopartikeln (bei beispielsweise einem Arbeitsunfall oder ähnlichen unbeabsichtigten oder behandlungsbedürftigen Umständen). Mein Arbeitstitel dessen war die "Nanodialyse" und die unausgearbeitete, erste Idee zu dieser biomedizinischen Technik - welche bis dato noch nicht entwickelt wurde - war, mittels extrakorporaler chemischer oder auch mechanischer Bindung in einem speziellen Dialysegerät, die bei Kontamination entstandenen Eiweiß-Koronen mitsamt der darin enthaltenen Nanopartikel aus dem Blut des von der Kontamination betroffenen Menschen zu entfernen / filtern.
Jetzt ist die Entwicklung eines solchen medizintechnischen Verfahrens allerdings sehr kostspielig und die Entwicklung vielleicht nicht so notwendig, wie es zunächst plakativ für jemanden erscheinen mag, da es sich bei der Kontamination des Blutes mit Nanopartikeln um ein meiner eigenen ersten Schätzung nach eher "exotisches" medizinisches Problem handelt, das wahrscheinlich nicht tagtäglich in den Rettungsstellen dieser Welt mit dem Durchgangsarzt besprochen wird. Ich habe die Entwicklungsidee daher erstmal mit einem alternativen Behandlungsvorschlag verworfen, nachdem ich mich zehn Jahre später in 2024 nochmals mit dieser Idee befasst hatte und erstmals an die nephrologische Forschungskompetenz der Charité wandte - und mich stattdessen auf eine bereits existierende Behandlungsform berufen, die wahrscheinlich einfacher anzuwenden ist, da es die Infrastruktur in den Krankenhäusern dieser Welt schon gibt und man dabei eben auch nicht auf teures und schweres Gerät angewiesen ist, welches erstmal entwickelt und geprüft werden müsste und dann auf die Gefahr hin, dass es die meiste Zeit über nur unbenutzt in den Behandlungsräumen der Fachkliniken verstaubt, angeschafft werden müsste. Mal abgesehen von den kostspieligen Studienphasen, die diese biomedizinische Technik durchlaufen müsste.
Zudem ist das Problem mit meiner ersten Entwicklungsidee ja auch, dass es sich bei den entstehenden Eiweiß-Koronen im Blutkreislauf um körpereigene Eiweiße handelt - ein Blutreinigungsverfahren, welches darauf basiert diese Eiweiße zu binden, wäre wahrscheinlich auch viel zu kompliziert zu entwickeln und ist insofern mit einem medizinischen Nachteil für den Betroffenen verbunden, als dass man Gefahr läuft, dass einfach generell alle Eiweiße des Blutes gebunden werden - mit allen mehr oder weniger schwerwiegenden Folgen, die das für den Patienten haben kann - das kann man sich an dieser Stelle selbst ausmalen.
Mein alternativer Behandlungsvorschlag und Therapieansatz für die beschriebene unbeabsichtigte Kontamination des Blutes mit Nanopartikeln, ist daher die sogenannte Blutaustauschtransfusion mit Spenderblut, bei welcher einmal das komplette im Körper befindliche Blut mit frischem Spenderblut ausgetauscht wird. Der Therapieerfolg richtet sich hierbei sehr wahrscheinlich nach der speziellen Oberflächenbeschaffenheit der Nanopartikel, die der Kontamination zugrunde liegen sowie der Dauer, die zwischen Kontamination und der Behandlung liegt - je länger die Dauer desto wahrscheinlicher ist, dass sich die Nanopartikel bereits in den körpereigenen Zellen und Organen ablagern und nicht mehr über den Blutkreislauf durch eine Blutaustauschtransfusion herausgespült werden können.
Medizinischer Disclaimer und wichtiger Hinweis: Die Informationen auf dieser Seite und speziell in diesem Artikel sind sorgfältig recherchiert, können jedoch in medizinischer Hinsicht keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, Aktualität, Richtigkeit und Ausgewogenheit erheben. Insbesondere sind sie in keiner Weise ein Ersatz für professionelle Diagnosen, Beratungen oder Behandlungen durch ausgebildete und anerkannte Ärzte / Ärztinnen. Genauso wenig dürfen die hier angebotenen Informationen als Grundlage für eigenständige Diagnosen sowie Behandlungen oder Änderungen an einer bereits empfohlenen Behandlung dienen. Konsultieren Sie bei gesundheitlichen Fragen oder Beschwerden immer Ihren behandelnden Arzt / Ihre behandelnde Ärztin. Der Betreiber dieser Webseite übernimmt keine Haftung - weder direkt noch indirekt - für Schäden oder Unannehmlichkeiten, die sich aus der Nichtbeachtung dieser Hinweise ergeben.
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